Lebenslauf

Seine Kindheit

Rudi Stumbecker (Rusty) wurde am 16. Oktober 1969 in St. Michael im Lungau, einer 3000 Seelen zählenden Gemeinde, als erster Sohn von Berta Christine und Rudolf Stumbecker um 4 Uhr 45 geboren. Rudi stammt aus einer großen Familie und hat vier Geschwister, drei Brüder und eine Schwester. Wolfgang, der Zweitälteste, wurde 1970 geboren. Ulli, seine Schwester, kam 1976 zur Welt.

Helmut wurde 1978 geboren und Hansi, der Jüngste in der Familie, erblickte 1986 das Licht der Welt. Rudi besuchte vier Jahre lang die Volksschule in Tamsweg. Sein Vater ist gelernter Kaufmann, ist aber als Gendarmeriebeamter beschäftigt. Seine Mutter war damals kaufmännische Angestellte. Der 16. August 1977 sollte für den damals acht Jahre alten Rudi ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben werden: An diesem Tag, dem Todestag von Elvis, beschloss Rudi, den King of Rock'n'Roll - Elvis Presley, nicht "sterben zu lassen". Von diesem Zeitpunkt an wurden nun fleißig Zeitungsartikel und Berichte von Elvis Presley gesammelt und in eine Mappe eingeklebt.

Seine Mutter unterstützte ihn von Anfang an. Rudi war zuerst nicht so sehr von Elvis' hervorragender Stimme und seinem Gesang, sondern von seiner Erscheinung fasziniert. Ihn beeindruckten schon immer schwarze Haare und Koteletten. Zwei Monate später, genau auf seinem Geburtstag, schenkte ihm seine Mutter die ersten 100 Superrocks von Elvis auf Kassette. Eine Sammlung der besten Songs, die der King im Laufe seines Lebens produziert hatte. Das nächste, was Rudi nun brauchte, war eine Gitarre, denn was wäre Elvis ohne Gitarre? Rudi`s Wunsch ging in Erfüllung, und zu Weihnachten 1977 bekam er von seinen Eltern eine Gitarre geschenkt. Die Freude war natürlich enorm, denn jetzt konnte der großen Karriere eigentlich nichts mehr im Weg stehen.

Entscheidung fürs Leben

Rudi wollte jetzt schon Elvis spielen, doch irgendwie wollte es nicht so richtig klappen, da ihm die musikalischen Kenntnisse noch fehlten. Diese Hürde wurde dann aus dem Weg geräumt, als er bei seinem Musiklehrer Hans Neubacher 1978 mit dem Gitarreunterricht begann. Die musikalische Ader von Rudi rührt zweifelsohne von seinem Vater her, der ein langjähriges Mitglied der "Lungauer Liedertafel", einem Männerchor, ist. 1981 zog die Familie Stumbecker nach St. Michael ( 25 Kilometer von Tamsweg entfernt), weil sie hier ein Haus gebaut hatte. Von 1980 bis 1984 besuchte er die Musikhauptschule in St. Michael, wo dann die weitere musikalische Ausbildung bei Herrn Fachlehrer Gottfried Tippler erfolgte. Bereits während der Hauptschulzeit spielte Rudi immer schon Elvis und machte dabei ständig Fortschritte. 1982 erschien er zum erstenmal mit Schmuck in der Öffentlichkeit, denn Rudi war auch von Elvis' Schmuck fasziniert. Seine ersten Schmuckstücke waren eine Kette, die normalerweise dazu dient, den Abflussstöpsel am Waschbeckenrand zu befestigen (die ihm ein Freund zusammengeschweißt hat) und ein Silberring. Schmuck war und ist auch nach wie vor ein Hobby von Rudi Stumbecker. Nach Absolvierung der Musikhauptschule besuchte Rudi die Handelsschule in Tamsweg. Er brach sie allerdings nach einem Jahr ab, da er einen Beruf erlernen wollte, um sich mit dem erarbeiteten Geld Elvis-Sachen - wie Schallplatten, Kassetten, Videos, Bücher,... - zu kaufen.

Rudi wollte eigentlich nie studieren, das war nie sein Ziel gewesen. Sein Grundgedanke war immer, Entertainer zu werden. Von 1985 bis 1988 erlernte er im Hotel Eggerwirt in St. Michael den ehrbaren Beruf Kellner. Während dieser Lehrzeit gab er bei diversen Festlichkeiten bereits kurze Showeinlagen, wodurch die Elvis Presley-Imitatorenzeit begann. 1988 arbeitete er dann im Zürserhof, einem Fünfsterneluxushotel am Arlberg, wo er es bis zum "Chef de range" brachte. Im Sommer arbeitete er in der "Einkehr München", und danach folgte wieder die Saison am Arlberg. Von April bis November 1990 leistete Rudi den achtmonatigen Wehrdienst. Normalerweise wird man mit achtzehn Jahren einberufen, Rudi aber verschob seinen Wehrdienst wegen seiner Arbeit und war somit schon einundzwanzig Jahre alt, als er zum Bundesheer kam. Nach der zweimonatigen Grundausbildung arbeitete er die restlichen sechs Monate als Ordonnanz im Offizierskasino, unter der Führung Oberst Günther Janda, in der Struckerkaserne in Tamsweg.

Aller Anfang ist schwer

Rudi trat während seiner Bundesheerzeit öfters, von Freunden aufgefordert, in Bierzelten, Discos und Bars mit kurzen Showeinlagen auf. Bei diesen Auftritten hat er immer auf die Stimme von Elvis "draufgesungen", denn Karaoke gab es damals noch nicht. Rudi wartete auf die Gelegenheit, sein inzwischen angeeignetes Können vor einem größeren Publikum präsentieren zu können. Eines Tages wurde er dann gebeten , seine "Elvisparodie" in einem mit 2000 Personen gefüllten Zelt, das man während des alljährlich stattfindenden Radmarathons in St. Michael aufstellte, darzubieten. Der junge Musiker zögerte nicht lange und ging auf die Bühne.

Das sollte "RUDIS TAG" sein! Als er nämlich seine "Elvisparodie" der Menge vorführte, wurde er von einem Mann aus St. Michael genau beobachtet. Dieser Mann war Ludwig Zitz. Zitz war von dem jungen Musiker begeistert und berichtete seinem Freund Egon Setznagel, einem Manager aus Tamsweg, noch am selben Abend von dem außergewöhnlichen Talent des Rudi Stumbecker. So kam es, dass Rudi am 1. Juni 1990 seinen ersten Vertrag mit Egon Setznagel unterzeichnete. Rudi quittierte seinen Beruf als "Chef de Range", und die Arbeit als professioneller Künstler konnte beginnen. Ab diesem Zeitpunkt war Rudi Stumbecker "Professioneller Entertainer". Was Rudi jetzt noch fehlte, waren ein Künstlername, das passende Outfit, Technik und Musik. Sein Vater stellte für "RUSTY"(RU-Rudi;ST-Stumbecker & y- weil Elvis in einem Film von 1965-"Girl Happy"- Rusty Wells hieß) - so der neue Künstlername, eine Band aus Lungauer Musikern zusammen. Es waren dies Ernst Galler an der Leadgitarre, Johann Perner an der Bassgitarre, Herbert Trausnitz am Keyboard, Herbert Rabitsch am Schlagzeug und acht Damen und Herren der "Lungauer Liedertafel", die den Chor bildeten. Arrangiert wurden die Songs von Mag. Horst Aigner, Musiklehrer und Leiter des Musikschulwerkes Lungau.

Ende 1990 wurde dann die erste Kassette mit dem Titel "Rusty mit Band live" produziert. Wie sein großes Vorbild Elvis widmete auch Rusty seinen ersten Tonträger seiner geliebten Mutter. Die Aufnahmen waren natürlich noch nicht professionell, sondern amateurhaft. Die Kassette wurde vor allem produziert, um etwas zu besitzen, was man in Amerika vorführen konnte. Denn Amerika war das nächste große Ziel im Leben von Rudi Stumbecker.

Amerika - Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Am 4. Dezember 1990 reiste Rusty nach Los Angeles, Kalifornien. Rusty blieb, da er in erster Linie nach Amerika gefahren war, um sein Englisch zu verbessern. Aus diesem Grund meldete er sich auch am "Saddleback College South", einer privaten Sprachschule und am UCI "Irvine College" - Orange County California, einem Institut für Gesangsausbildung, an. Die Ausbildung dauerte insgesamt sieben Monate: Von Montag bis Freitag waren jeden Tag zwölf Unterrichtsstunden zu absolvieren . Am Wochenende verdiente sich Rusty mit diversen Jobs, wie Babysitten, Fensterscheiben putzen und Garagenverkäufen, das Geld, um sein Studium an den teuren Privatschulen finanzieren zu können. Anfang 1991 lernte Rusty, Kim Simpson kennen. Kim Simpson arbeitete damals als Station Manager bei "KTLM 99.5", einem Stadtsender von Los Angeles, der vorwiegend Oldies spielte. Rusty gab Kim seine Kassette. Ihm gefiehl die Stimme von Rusty, doch das Englisch, das Rusty sang, war Oxford English und ohne amerikanischen "Slang". Das typische Schul-Englisch entsprach daher überhaupt nicht dem Englisch, dem "Tennessee Slang" Elvis Presleys. Kim schlug Rusty vor, zwei Lieder im Radiostudio aufzunehmen. Nach eineinhalbmonatigem, intensiven Training nahm Rusty "In the Ghetto" und "Suspicious Minds" auf. Kim schickte nun diese zwei aufgenommenen Songs an die Veranstalter der alljährlich stattfindenden Elvis-Interpretenwettbewerbe in Palm Springs. Palm Springs ist das Mekka aller Elvis-Interpreten: Hier findet jedes Jahr ein Wettbewerb statt, an dem immer 2000 bis 4000 Elvis Interpreten teilnehmen. Rusty musste dank der eingeschickten Kassette bei den Ausscheidungen nicht mitmachen und kam dadurch unter die besten 400. Schließlich waren nur noch die besten 100 übrig, und Rusty dachte schon, dass man ihn vergessen hätte. Als dann auch die Plätze 4 bis 10 vergeben wurden, war Rusty auch jetzt nicht erwähnt worden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt glaubte er wirklich , dass man ihn vergessen hätte. Doch plötzlich, es war am 20. März 1991, um genau 00 Uhr 25, hieß es: "And the number one for this year is, it's a funny name, I spell it again,

S T U M B E C K E R  R U D I - Stumbecker Rudi!". Rusty gewann, was noch keinem europäischen Elvis-Imitator zuvor gelungen war, den Wettbewerb in Palm Springs. Auch die Veranstalter konnten es zuerst nicht glauben, dass Rusty kein Amerikaner ist. Der erste Preis war eine einwöchige Reise für zwei Personen nach Memphis Tennessee. Rusty flog mit Kim nach Memphis, um Graceland und das Grab von Elvis zu besichtigen. Wieder nach Los Angeles zurückgekehrt, machte Rusty die Schule fertig und schloss die Sprachenschule mit sehr gutem Erfolg und die Gesangsausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung kehrte Rusty im Juli nach Österreich zurück. Jetzt konnten die in Amerika gesammelte Erfahrung und die Ausbildung verwertet werden: Es folgten eine Anzahl von Konzerten und Auftritten, die zwar immer noch nicht so professionell waren, aber die Qualität der Gesangsdarbietung hatte sich enorm verändert und gesteigert. Rusty sang nun die Elvissongs ohne Akzent, und es gelang ihm auch, den Slang von Elvis wiederzugeben. Rusty trat unter anderem als Vorprogramm der "Saragossa Band", von "Jazz-Gitti" und der "Schürzenjäger" auf. Ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere war die Produktion der ersten CD "RUSTY Separate Ways" im Jahr 1992. Die CD beinhaltet elf Titel aus dem letzten Album von Elvis "Moody Blue". Den Song "If You Love Me Let Me Know" widmete er seinem Freund Kim Simpson aus Los Angeles. Rusty stellte sich und tut es auch heute noch immer wieder, so wie es auch Elvis Presley getan hatte, in den Dienst einer guten Sache. Am 6. November 1991 gab Rusty ein Benefizkonzert in Schwarzach. Der Reinerlös dieses Konzertes kam der Kinderkrebshilfe zugute.

Rusty on Tour

Plaza Hotel in Las Vegas 1994
Plaza Hotel in Las Vegas 1994

Von 1992 auf 1993 folgte die "Separate Ways Tour" mit Auftritten im In- und Ausland. Die Konzertreise erfolgte schon mit neuen Musikern, da sich Rusty von der alten Band, die sich ja großteils aus Amateurmusikern zusammengesetzt hatte, getrennt hatte. Während einer Amerikareise im Sommer 1993 besuchte Rudi das "Union Plaza Hotel" in Las Vegas. Rusty hörte bei den Proben für eine dieser Shows zu und wollte eine Elvis-Nummer mit den Musikern singen. Doch der Musikmanager des Hotels, Raymond Walker, sagte, dass das überhaupt nicht in Frage käme, dass Rusty einen Song von Elvis singe, da er keine "Green Card" hätte. (In Amerika braucht man nämlich eine solche "Green Card", um arbeiten zu dürfen.) Die Musiker hatten aber nichts dagegen, dass Rusty einen Song zum Besten geben wollte und stimmten spontan den "Teddy Bear" von Elvis Presley an. Als Rusty einige Takte gesungen hatte, unterbrach Walker den Song und befahl den Musikern, das Band sofort abzuschalten. Die Musiker versicherten ihm aber, dass Rusty wirklich live gesungen habe und dass sie kein Band eingeschalten hatten. Walker wollte es immer noch nicht so richtig glauben, dass Rusty live gesungen habe, da seine Stimme beim Singen nämlich ganz anders klang als bei der Unterhaltung, die sie vorher geführt hatten. Doch nach einer weiteren Kostprobe seines Könnens war Walker dermaßen von seiner Darbietung begeistert, dass er Rusty sofort einen Jahresvertrag für Elvisshows im "Union Plaza-Hotel" anbot. Rusty musste dieses außergewöhnlich großzügige Angebot jedoch leider ablehnen, da er seine Konzerttermine in Österreich und Deutschland nicht absagen konnte. Zusätzlich zu diesem beachtlichen Angebot ergab sich für Rusty die Möglichkeit, zum erstenmal im Fernsehen aufzutreten. Rusty wurde von seinem Freund Kim Simpson, der vom Radiosender "KTLM 99.5" zu "MultiVision Channel 3", einer privaten Fernsehstation, gewechselt war, zu seiner "Late Night Talkshow" eingeladen. Am 28.11.1993 begannen die Fernsehaufzeichnung der Sendung von "Nix is Fix" - die Rainhard Fendrich Show - am Küniglberg/Wien für den ORF. Am 04. Jänner 1994 wurde die Show im ORF1 ausgestrahlt. 1994 folgte dann der erste Monatsvertrag in Las Vegas. Rusty gab von Ende April bis Ende Mai insgesamt 30 Shows: täglich eine Show am Abend. Jeder Auftritt dauerte insgesamt eine halbe Stunde. Als Rusty bei einem dieser Auftritte einen Song in bester Elvis-Manier darbot, rissen allzu stürmische weibliche Fans Rusty die Kleider vom Körper. Im Gegensatz zu Elvis Presley, der immer von seinen Bodyguards beschützt worden war, musste sich Rusty selbst aus dieser heiklen Situation befreien. 1994 und 1995 waren auch erfolgreiche Jahre, was die Konzerte betraf. 1995 wurde die CD "In Love With Rusty" produziert, wobei Rusty zu den eingespielten Playbacks von amerikanischen Musikern sang. Obwohl Rusty mit der Produktion nicht ganz zufrieden war, verkaufte sie sich dennoch sehr gut. Im Juli 1995 lernte Rusty Alfons Schuhbeck  bei einem Konzert in Waging am See kennen. Alfons Schuhbeck ist, neben Eckart Witzigmann, einer der besten und bekanntesten Starköche im deutschsprachigen Raum. Schuhbeck besitzt in Waging am See ein großes Nobelhotel mit einem exquisiten Restaurant (heute am Platzl in München), das hauptsächlich von der "High-Society" frequentiert wird. In Waging fand gerade das "Waginger Stadtfest", ein Fest für die gesamte Bevölkerung, statt. Rudi wollte bei dieser Veranstaltung auftreten, doch Schuhbeck war skeptisch und glaubte, dass dieser bunte "Elvisvogel" keine 200 Leute anlocken würde. Als Rusty dann aber sein Konzert gab, hörten ihm weitaus mehr als 200 Leute zu. Insgesamt wurden mehr als 2000 Eintritte gezählt. Schuhbeck war dermaßen von Rusty`s Können beeindruckt, dass er ihn 1997 sofort für zahlreiche Shows bei seinen prominent besetzten Galadiners engagierte. Bei diesen Veranstaltungen gab Rusty zwischen dem Hauptgang und dem Dessert eine 40minütige Elvisshow. Es waren dies Feiern für Bundeskanzler Kohl in Bonn, die Weihnachtsfeier des deutschen Fussballclubs "Bayern München", Geburtstagsfeiern für Fernsehmoderatoren wie Harald Schmidt, Hans Meiser und Arabella Kiesbauer usw.

Ein Traum wird wahr

1996 wurde Rusty die bis jetzt größte Ehre zuteil: Ende März wurde Rusty und sein Exmanager Hr. Setznagel persönlich von "Elvis Estate Enterprises" für zwei Wochen nach Graceland, in Memphis, Tennessee, eingeladen. Rusty, Hr. Setznagel und Christian Pfarrkirchner, ein langjähriger Freund, der schon seit 1992 bei "Rusty" ist, flogen nach Memphis zu der besagten Einladung. Während ihres Aufenthaltes in Memphis konnten sie im Rahmen einer privaten Führung, Graceland, die Villa von Elvis Presley besichtigen. Sie hatten auch Zutritt zu den Räumen im Obergeschoß, die "normale" Touristen nicht betreten dürfen. Außerdem erhielt Rusty ein besonderes Souvenir - und zwar einen originalen Elvis-Gürtel, der zur Ausstattung der letzten Jahre von Elvis gehörte. Aus Amerika zurückgekehrt, folgten wieder verschiedene Tourneen. 1996 trennte sich Rusty von seiner alten Band und gründete im Sommer 1996 eine neue. Der Gedanke, eine neue Band aufzubauen , war immer schon sein größter Wunsch! Er gründete die Las Vegas Band! Rusty wollte erreichen, dass jene Leute, die nie die Gelegenheit haben, nach Las Vegas zu reisen, die Show, so wie sie Elvis über die Bühne brachte, sehen zu können.  Rusty knüpft mit seiner Las-Vegas-Show "The King Lives" an die gigantischen Erfolge von Elvis Presley im Zeitraum 1972/1973 an, wo die Shows von Elvis in ganz Amerika ausverkauft waren. Im Bemühen, eine in sämtlichen Bereichen authentische Show bieten zu können, werden in der Rhythmusgruppe, um den originalen Sound zu produzieren, neben den original Live-Arrangements, nur jene Instrumentenmodelle verwendet, die auch bei der Elvis-Band zum Einsatz gekommen sind. Mit dieser Besetzung sind Rusty und seine Band in der Lage, sämtliche damals in der Show so begehrten Songs zu präsentieren. Ende Oktober stand eine zweiwöchige Schiffsreise mit der "MS Roy Star" auf dem Terminkalender. Ausgangspunkt der Schiffsreise war Mombasa in Kenia. Von dort führte die Route nach Sansibar, weiter über Mayotte nach Madagaskar, zu den Malediven und den Seychellen. Während der Fahrt unterhielt Rusty die Passagiere mit zwei Shows.

The King Lives

Am 4. Dezember 1996 erfolgte der erste Live-Auftritt mit der neuen Band im legendärem Star Club in Wien. Bei diesem Auftritt führte Rusty auch seine Show "The King Lives" zum erstenmal auf und sie wurde euphorisch vom Auditorium gefeiert. Bei diesem Auftakt mit der neuen Band wurde auch die neueste CD "Rusty & Band live in Concert!" ein Livemitschnitt der Show, produziert. 1997 war ein besonderes Jahr für Rudi Stumbecker und alle Elvis-Fans auf der ganzen Welt, denn der Todestag des King of Rock´n´Roll jährte sich zum 20. Mal. Dieses "Erinnerungsjahr" an Elvis Presley war für "Rusty und Band" ein erfülltes Jahr mit zahlreichen Auftritten im In- und Ausland. Im Februar 1997 veranstaltete sein Freund Dir. Walter Staudinger (Dir. von ABV) die ABV (Allgemeine Bausparkassen Volksbanken), ein Sponsor von Rusty, im Salzburger Kongresshaus ein Galadiner unter dem Motto "1001 Nacht", das Rusty musikalisch umrahmte. Im Mai flog Rusty ebenfalls im Auftrag von ABV für eine Woche in die Südtürkei, wo er ein Engagement in einer Clubanlage hatte. Rusty lud seine Mutter und seine Großmutter ein, ihn auf dieser Reise zu begleiten. Diese Reise für Stammkunden der ABV dauerte zwei Wochen. In der ersten Woche war die bekannte österreichische Schlagersängerin Simone engagiert. Die zweite Hälfte des Aufenthaltes verschönerte Rusty mit seiner musikalischen Elvis-Darbietung. Für die nächste Reise im November durften die Touristen abstimmen, welche(r) KünstlerIn wieder mit dabei sein solle. Die Wahl fiel auf Rusty, und somit verbrachte er im November sogar zwei Wochen in der Türkei. Ein besonderer Konzerttermin war der 8. August 1997. An diesem Abend traten Rusty und seine "Las Vegas Band" nämlich in seinem Heimatort St. Michael auf. Diese außergewöhnliche Bühnenshow in memoriam Elvis Presley - zu seinem 20. Todestag - wurde vom ORF (Am Schauplatz), "Salzburg TV" und "Radio Melody" aufgezeichnet.Die zahlreichen Auftritte stellen hohe Anforderungen an Rusty und kosten viel Kraft und Energie. Er nimmt seinen Beruf als Künstler sehr ernst und versucht seine Darbietungen auf höchstem Niveau zu halten und zu perfektionieren, nach dem Motto: Qualität statt Quantität. Durch die Aneignung der richtigen Stütz- und Atemtechnik ist Rusty nun in der Lage, die meisten Elvis-Songs authentisch nachzusingen, auch im Bereich der hohen Töne. 1998 war für Rusty ein sehr erfolgreiches Jahr. Es gelang ihm im März 1998 ein Konzert im Hotel "Zürserhof" in Zürs am Arlberg, bei Willy Skardarasy (Hotelbesitzer), zu veranstalten . Bei diesem Konzert traf er zahlreiche alte Bekannte (Arbeitskollegen) aus der Zeit als "Chef de Range" in diesem Hotel. Durch die Engagements von der Allgemeinen Bauspar Versicherung ließ Rusty im Mai und November den King of Rock'n'Roll im Magic Life Club "Kemer" in der Südtürkei für die Fans "auferstehen". Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland waren für ein stressreiches Jahr 1998 verantwortlich. Unter anderem auch eine Fernsehaufzeichnung im Bayrischen Rundfunk mit Karel Gott. Eine weitere Fernsehaufzeichnung im ARD, für die Sendung "Immer wieder Sonntags", mit Max Schautzer, brachte Rusty in die Wohnzimmer seiner zahlreichen Fans. Der Starkoch Alfons Schuhbeck vertraute wieder mehrmals auf die Begeisterungsfähigkeit von Rusty. Durch seine vielen tollen Auftritte bekannt geworden, wurde Rusty im Mai 1999 für mehrere erfolgreiche Konzerte auf der MS Royalstar (Die Perlen des Indischen Ozean) engagiert. Das Jahr war für Rusty, durch seine vielen Konzerte in der Europäischen Union, gleich stressig wie die vorhergehenden Jahre. Großes Highlight war sicherlich die ZDF Fernseh-Live-Sendung am 03. Oktober 1999 vor dem Brandenburger Tor. Im Oktober 1999 gab es für Rusty einen weiteren schönen Grund zum Feiern: 30 Jahre Rudi "Rusty" Stumbecker. Zu diesem Anlass kamen viele Fans und Freunde aus dem In- und Ausland zur großen Geburtstagsfeier in den Lungau. Ferdinand Wegscheider und sein Team von Salzburg TV berichteten exklusiv von dieser Party. Doch leider hatte Rusty nicht lange Zeit zum Feiern, da unterschriebene Verträge erfüllt werden mussten.

Da Rusty immer wieder für wohltätige Zwecke seine Stimme zur Verfügung stellt, begeisterte er im Februar 2000 seine Fans bei einem Konzert für die im Lungau ausgetragenen "Internationalen Special Olympics" (Behindertenolympiade). 2000 war auch das Jahr der "Kreuzfahrten" für Rusty. Begonnen wurde im Mai mit einer Kreuzfahrt auf der MS Astor (von Venedig nach Nizza). Neben Rusty traten bei dieser Reise auch große Superstars wie z. B. Roberto Blanco, Jürgen Drews, Peggy March und Ireen Sheer auf. Ein zweiwöchiger Amerikaaufenthalt in Memphis, Nashville und New Orleans gab Rusty die Möglichkeit viele Country-Stars persönlich kennen zu lernen. Von seinem Amerikaaufenthalt zurückgekehrt, gab Rusty im Juli ein großes Benefizkonzert für die "Kinder von Tschernobyl". Darauf folgte eine große Tour durch Kroatien, auf welche wieder eine Kreuzfahrt auf der MS Astor (von Venedig überGriechenland und Dubrovnik nach Venedig) folgte. Zahlreiche Superstars wie z. B. Claudia Jung, Marlene Charell, Tom Astor und Baccara traten neben Rusty auf.

2001 unterschrieb Rusty wieder einen Vertrag für die MS Astor. Die Kreuzfahrt führte ihn diesmal von Nizza, über Ostspanien durch den Kanal von Gibraltar nach Korsika. Mit dabei waren unter anderem wieder zahlreiche Superstars wie z. B. Graham Boney, Middle of the Road, "Weltstar" Tony Christie. Im Frühjahr 2001 produzierte Rusty seine sechste und letzte CD "How great thou art" unter dem Exmanagement von Egon Setznagel. Bei einen Sommerkonzerten war ein großes Highlight der gemeinsame Open-Air-Auftritt mit Drafi Deutscher. Bei der Hamburg Tournee gelang es Rusty wie gewohnt seine deutschen Fans zu begeistern. Für seine großartigen Darbietungen erhielt Rusty vom "Senat mit Herz" den Salzburger Harlekin, welcher als Vorstufe des Salzburger Stier gilt. Krönender Abschluss für dieses Jahr war die Live-Las-Vegas-Show im Villacher Kongresshaus, wo Rusty mit dreimaligen Standingovations vom Publikum für seine fast authentische Interpretation des King gefeiert wurde.

Das Publikum - Rusty's "Great Audience" - begleitete ihn auch im Jahr 2002 treu zu seinen Konzerten. Da Rusty trotz seines Erfolges niemals seine Familie vernachlässigte, war er im Juli vom Tod seiner geliebten Großmutter, Berta Lasshofer (Grandlmutter), schwer getroffen. Kaum hatte er sich von diesem Schock erholt, kam nach zwölf Jahren die unerwartete Trennung von seinem langjährigen Manager Egon Setznagel. Rusty steckte den Kopf nicht in den Sand und übernahm ab sofort selbst das Management, denn das Fortbestehen von Rusty war er seinen Fans schuldig. Mit einer neuen professionellen Werbelinie und ebenso professionellen Auftritten begeistert er weiterhin seine treuen "Rusty"-Fans. Highlights in diesem ereignisreichen Jahr war bis dato sicherlich im Oktober der einwöchige Aufenthalt auf Gran Canaria, wo er fünf Konzerte in der Zita gab und er den Erfolg von Rusty ungebremst fortsetzte.

Hier endet die Biographie von RUSTY!!!
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